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Category : Notizen

UN-Sondergesandte für die Konfliktlösung

Angesichts der Meldungen über die zahllosen Konflikte überall auf der Welt fragt man sich bisweilen, welche Lösungsstrategien es dafür geben kann. Nach den viel kritisierten Entscheidungen Russlands und Chinas in Bezug auf den Konflikt in Syrien, will Russland nun offenbar einen UN-Sondergesandten nach Syrien schicken. Dieser Sondergesandte wäre dann einer von derzeit fast 70 Vermittlern, die im Auftrag der Vereinten Nationen an der Lösung von Konflikten mitarbeiten. Read More…

EU soll Sozial-, Wirtschafts- und Geisteswissenschaften weiter fördern

In einem offenen Brief fordern verschiedene europäische Dachorganisationen und Netzwerke im Bereich der Sozial-, Wirtschafts- und Geisteswissenschaften (besonders NET4SOCIETY) die Verankerung dieser Wissenschaftsbereiche im nächsten europäischen Forschungsrahmenprogramm Horizon 2020.

Forschungsgebiete wie Demografie, Bildung oder Wirtschaft könnten in den Verhandlungen zu Horizon 2020, welche im nächsten Jahr beginnen, zu kurz kommen, meinen die Initiatoren. Um die großen Herausforderungen der europäischen Gesellschaft(en) angehen zu können, ist es notwendig die Forschung auf diesem Gebiet zu gewährleisten. Forschungen zu Themen, wie Ungleichheit, Exklusion, Armut, kulturelle Diversität, Identität, Genderfragen, Bildungschancen oder soziale und politische Partizipation sollen verstärkt gefördert werden.

Hier kann man den Brief unterzeichnen.

Music is a key

On February 14th, I posted this video in an article about the Egyptian revolution. It is a song full of hope and excitement. Today, almost 10 months later, I came across the following song. This hymn to the square (Tahrir square) is more quiet, more thoughtful, but still showing, that the Egyptian people stand there in unity to fight for their dream, which now is not forbidden anymore. On Wil ya Wil people are gathering translations of the song. Here is the version with German subtitles:

As @jbrunotte always says #music-is-a-key!

Die Vielfalt der Welt veranschaulichen

Das Linden-Museum in Stuttgart zeigt anlässlich seines 100-jährigen Jubiläums die Ausstellung „Weltsichten. Blick über den Tellerrand.“ Die Ausstellung wird vom 17. September 2011 bis zum 8. Januar 2012 im Kunstgebäude am Schlossplatz zu sehen sein. Das staatliche Museum für Völkerkunde eröffnet damit die Möglichkeit, etwas über verschiedene Kulturen und deren Wahrnehmung von der Welt zu erfahren. Auf mehr als 2000 qm werden 400 Objekte präsentiert, die erstmals alle sieben Regionalabteilungen vereinen.
In kulturvergleichender Perspektive werden dem Besucher kulturelle Unterschiede, aber auch (besonders wichtig!) verbindende Gemeinsamkeiten erklärt. Die Möglichkeiten der Menschen, die Welt wahrzunehmen und zu erklären sind vielfältig. Diese Ausstellung will versuchen, diese Vielfalt zu zeigen. Dabei treffen aktuelle Fragestellungen auf historische Objekte. Die Völkerkunde hat hier eine Übersetzerfunktion – sie macht Fremdes verständlich.

Weltrekordversuch zur Eröffnung

Zu Eröffnung der Ausstellung am 16. September 2011 planen die Veranstalter einen Weltrekordversuch. Der „internationalste Chor der Welt“ soll das Geburtstagsständchen zum 100. Geburtstag des Linden-Museums singen. Dafür werden noch Mitwirkende gesucht, damit so viele Nationen wie möglich vertreten sind. Wer gern daran teilnehmen möchte, sollte sich anmelden(zu den Kontaktdaten). Die Sänger und Sängerinnen werden dann als Dankeschön in die Ausstellung eingeladen.

Übrigens …

…auch sehr spannend: Das Projekt “Ein Ding aus meiner Welt”. In kurzen Filmen werden “Dinge” von verschiedenen Menschen vorgestellt. Jeder kann mitmachen. Was ein “Ding” ist wird im Blog erklärt.

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Zarte Triebe zu kräftigen Bäumen – Democracy in the making

Derzeit findet in Tunis das „Tunis Exchange Forum“ statt. Die Anna Lindh Stiftung und andere Partner veranstalten dieses Forum, um verschiedene Akteure der Zivilgesellschaft aus dem europäisch-mediterranen Raum zusammenzubringen. Es sollen neue Projekte entwickelt werden, welche die gerade entstehenden zarten Triebe der Demokratie zu kräftigen Bäumen wachsen lassen. Es werden Möglichkeiten der Stärkung der Zivilgesellschaft und der Demokratie-Initiativen diskutiert.

Natürlich gibt es auch Skepsis angesichts der Sinnhaftigkeit einer solchen Veranstaltung. So hinterfragt ein Teilnehmer, ob die Tagung tatsächlich einen Einfluss haben wird. Im Blog auf der Website des Forums kann man verschiedene Stimmen zu der Tagung nachlesen. Außerdem gibt es zahlreiche Materialien, in denen man sich über die EuroMed-Region informieren kann.

Zur EuroMed-Region wurde auch ein Spiel entwickelt, welches man hier herunterladen kann. Das multimediale Spiel bietet einen Einblick in die Zusammenarbeit in der EuroMed-Region. Es ist sicher auch interessant für diejenigen, die eine Quiz-Herausforderung suchen. Bei den Fragen zu Geschichte, Politik und Kultur verschiedener EuroMed-Länder kann man unterschiedliche Schwierigkeitsstufen wählen. Sehr spannend. Nett auch, dass man zu allen Fragen ausführliche Erklärungen ansehen kann.

Fazit: Es gibt noch viel zu lernen über die EuroMed-Region. Ich werde noch eine Weile brauchen, bis ich alle Fragen richtig beantworten kann ;-)

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Religiöse Toleranz – Der Islam im Oman

Nachdem es in Tübingen bereits eine Konferenz zum Islam in Oman gab, kann man nun auch in Bamberg eine Ausstellung zu der speziellen omanischen Ausprägung des Islam besuchen.

Der Islam erscheint in der aktuellen Debatte immer wieder als intolerante Religion. Die fehlende Religionsfreiheit in islamisch geprägten Ländern wird kritisiert. Die Auseinandersetzung mit der Ibadhiyah versucht dieses verzerrte Bild gerade zu rücken. Read More…

Per App in die arabische Vergangenheit

App Oriental Books Foto: BSB

Ein neues Angebot der Bayerischen Staatsbibliothek ermöglicht es, 20 Handschriften der Orientsammlung auf dem iPad anzuschauen. „Oriental Books“ kann kostenlos im App-Store heruntergeladen werden. Zu den Büchern, die komplett durchgeblättert werden können, gehören unter anderem die berühmte arabische Kosmographie „Die Wunder der Schöpfung“ aus dem Jahr 1280 und ein Gebetsbuch einer Haremsdame aus Istanbul. Ebenfalls kann man wertvolle und seltene Koranhandschriften betrachten. Mit der App ermöglicht die Staatsbibliothek einer breiten Öffentlichkeit einen weiteren Zugang zu arabischer, persischer und osmanischer Buchkunst.

Intensiver Dialog für Frieden zwischen Religionen

In Tübingen findet eine Konferenz statt, in der die Bedeutung des Ibaditentums im Mittelpunkt steht. Sie soll zu einem differenzierteren Blick auf den Islam beitragen. In Zeiten, in denen die Berichterstattung von Verallgemeinerungen und verzerrten Wahrnehmungen geprägt ist, soll die Darstellung des Ibaditentums eine hierzulande relativ unbekannte Strömung innerhalb des Islam zeigen. Read More…

Die Menschen der Revolution

Wer trägt die Revolution in der arabischen Welt? Sind es ausschließlich Jugendliche, die sich mithilfe von Social Media organisieren? Was halten die Bürger der verschiedenen Länder von den Umbrüchen in ihrer Heimat? Was sagt der marokkanische Polizist über das politische Engagement seines Sohnes? Was denkt der ägyptische Laden- oder Café-Besitzer über die Entwicklungen?

All diesen Fragen geht eine Sendereihe von ARTE nach. In der “Generation Revolution” sieht man die Menschen, welche die Revolution bewegen, oder welche selbst durch die Revolution bewegt wurden. Einzelne Schicksale werden gezeigt. Wer sich also für die persönlichen Geschichten hinter der Revolution interessiert, sollte sich diese Videos einmal ansehen. Hier ein Film aus Libyen:

30 Regalmeter Bücher für Erlanger Zentrum für Islam und Recht

Die Friedrich-Alexander-Universität konnte sich in einem Bieterkampf gegenüber mehreren bekannten US-amerikanischen, europäischen und arabischen Universitäten durchsetzen. Gegenstand der Bemühungen: eine arabischsprachige Handbibliothek mit zahlreichen Quellentexten zum Islam aus dem Besitz eines amerikanisch-britischen Gelehrten. Obwohl das Erlanger Zentrum für Islam und Recht (EZIRE) nicht das höchste Gebot abgab, kam der Kauf durch gute Kontakte und schnelles Handeln zustande.

Die einzigartige Sammlung, die aus ca. 500 Werken in 1.000 Bänden besteht, enthält nahzu alle wichtigen Quellentexte, die sich mit islamischen Glaubensfragen beschäftigen, darunter auch selten zu findende Werke. Die Bände umfassen die Bereiche Hadith (Prophetentraditionen), Tafsir (Koranexegese) sowie Sira (Prophetenbiographie). Mit dem Erbwerb dieser bedeutenden Bibliothek hat das Zentrum für islamische Studien an Attraktivität gewonnen und einen weiteren Schritt hin zu einem wichtigen Standort für Islamforschung gemacht.