Die Friedrich-Alexander-Universität konnte sich in einem Bieterkampf gegenüber mehreren bekannten US-amerikanischen, europäischen und arabischen Universitäten durchsetzen. Gegenstand der Bemühungen: eine arabischsprachige Handbibliothek mit zahlreichen Quellentexten zum Islam aus dem Besitz eines amerikanisch-britischen Gelehrten. Obwohl das Erlanger Zentrum für Islam und Recht (EZIRE) nicht das höchste Gebot abgab, kam der Kauf durch gute Kontakte und schnelles Handeln zustande.

Die einzigartige Sammlung, die aus ca. 500 Werken in 1.000 Bänden besteht, enthält nahzu alle wichtigen Quellentexte, die sich mit islamischen Glaubensfragen beschäftigen, darunter auch selten zu findende Werke. Die Bände umfassen die Bereiche Hadith (Prophetentraditionen), Tafsir (Koranexegese) sowie Sira (Prophetenbiographie). Mit dem Erbwerb dieser bedeutenden Bibliothek hat das Zentrum für islamische Studien an Attraktivität gewonnen und einen weiteren Schritt hin zu einem wichtigen Standort für Islamforschung gemacht.

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