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EU soll Sozial-, Wirtschafts- und Geisteswissenschaften weiter fördern

In einem offenen Brief fordern verschiedene europäische Dachorganisationen und Netzwerke im Bereich der Sozial-, Wirtschafts- und Geisteswissenschaften (besonders NET4SOCIETY) die Verankerung dieser Wissenschaftsbereiche im nächsten europäischen Forschungsrahmenprogramm Horizon 2020.

Forschungsgebiete wie Demografie, Bildung oder Wirtschaft könnten in den Verhandlungen zu Horizon 2020, welche im nächsten Jahr beginnen, zu kurz kommen, meinen die Initiatoren. Um die großen Herausforderungen der europäischen Gesellschaft(en) angehen zu können, ist es notwendig die Forschung auf diesem Gebiet zu gewährleisten. Forschungen zu Themen, wie Ungleichheit, Exklusion, Armut, kulturelle Diversität, Identität, Genderfragen, Bildungschancen oder soziale und politische Partizipation sollen verstärkt gefördert werden.

Hier kann man den Brief unterzeichnen.

Music is a key

On February 14th, I posted this video in an article about the Egyptian revolution. It is a song full of hope and excitement. Today, almost 10 months later, I came across the following song. This hymn to the square (Tahrir square) is more quiet, more thoughtful, but still showing, that the Egyptian people stand there in unity to fight for their dream, which now is not forbidden anymore. On Wil ya Wil people are gathering translations of the song. Here is the version with German subtitles:

As @jbrunotte always says #music-is-a-key!

Friday is Couscous-Day – Dialogue through Food

[I wrote this post a while ago. Today I translated it for the Blog Action Day 2011 on the issue „Food“.]

It is a tradition in many Moroccan families: On fridays there is couscous on the table. Eating traditions are as many as there are individuals. Certain meals, table manners and traditions are typical for certain regions. Roast goose for christmas in Germany. Chopsticks in China. Couscous in Northern Africa. Read More…

Die Vielfalt der Welt veranschaulichen

Das Linden-Museum in Stuttgart zeigt anlässlich seines 100-jährigen Jubiläums die Ausstellung „Weltsichten. Blick über den Tellerrand.“ Die Ausstellung wird vom 17. September 2011 bis zum 8. Januar 2012 im Kunstgebäude am Schlossplatz zu sehen sein. Das staatliche Museum für Völkerkunde eröffnet damit die Möglichkeit, etwas über verschiedene Kulturen und deren Wahrnehmung von der Welt zu erfahren. Auf mehr als 2000 qm werden 400 Objekte präsentiert, die erstmals alle sieben Regionalabteilungen vereinen.
In kulturvergleichender Perspektive werden dem Besucher kulturelle Unterschiede, aber auch (besonders wichtig!) verbindende Gemeinsamkeiten erklärt. Die Möglichkeiten der Menschen, die Welt wahrzunehmen und zu erklären sind vielfältig. Diese Ausstellung will versuchen, diese Vielfalt zu zeigen. Dabei treffen aktuelle Fragestellungen auf historische Objekte. Die Völkerkunde hat hier eine Übersetzerfunktion – sie macht Fremdes verständlich.

Weltrekordversuch zur Eröffnung

Zu Eröffnung der Ausstellung am 16. September 2011 planen die Veranstalter einen Weltrekordversuch. Der „internationalste Chor der Welt“ soll das Geburtstagsständchen zum 100. Geburtstag des Linden-Museums singen. Dafür werden noch Mitwirkende gesucht, damit so viele Nationen wie möglich vertreten sind. Wer gern daran teilnehmen möchte, sollte sich anmelden(zu den Kontaktdaten). Die Sänger und Sängerinnen werden dann als Dankeschön in die Ausstellung eingeladen.

Übrigens …

…auch sehr spannend: Das Projekt “Ein Ding aus meiner Welt”. In kurzen Filmen werden “Dinge” von verschiedenen Menschen vorgestellt. Jeder kann mitmachen. Was ein “Ding” ist wird im Blog erklärt.

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Distanziert euch!

In der ZEIT wurde in dieser Woche wieder einmal gefordert, eine Gruppe solle sich von einer extremen Teilgruppierung distanzieren. Nein, es geht dieses Mal nicht um Islamverbände. Es geht um Burschenschaften. Auch ich finde die Praktiken dieser elitären Vereinigungen mehr als fraglich. Ist es aber verpflichtend für jedes Mitglied, sich von extremen Ausformungen zu distanzieren? Read More…

Mehr Gewalt in Orientdarstellungen!

„Geschichte kann zu Einsichten führen und verursacht Bewusstsein.“ So heißt es in dem Werbespruch des Zeitgeschichtlichen Forums in Leipzig , welchen man überall in der Stadt lesen kann. Für mich eine sehr wichtige Aussage. Je mehr wir über unsere Geschichte und auch die Geschichte anderer wissen, umso besser können wir einander verstehen. Das Problem, auf welches ich dabei immer wieder stoße, sind verschiedene Versionen der Geschichte, die viele gegenwärtige Konflikt anheizen und nicht zu einer Lösung derselben beitragen werden.

Sehr interessant fand ich daher einen Artikel, den ich in einem neuen Magazin für Kinder- und Jugendmedienforschung der Universität Zürich las. Unter dem Titel „Spielen mit Geschichte – Living History in populären Kindermedien“ untersucht der Regensburger Kulturwissenschaftler Dr. Helmut Groschwitz verschiedene Zugangsmöglichkeiten zu Geschichte für Kinder. Read More…

Zarte Triebe zu kräftigen Bäumen – Democracy in the making

Derzeit findet in Tunis das „Tunis Exchange Forum“ statt. Die Anna Lindh Stiftung und andere Partner veranstalten dieses Forum, um verschiedene Akteure der Zivilgesellschaft aus dem europäisch-mediterranen Raum zusammenzubringen. Es sollen neue Projekte entwickelt werden, welche die gerade entstehenden zarten Triebe der Demokratie zu kräftigen Bäumen wachsen lassen. Es werden Möglichkeiten der Stärkung der Zivilgesellschaft und der Demokratie-Initiativen diskutiert.

Natürlich gibt es auch Skepsis angesichts der Sinnhaftigkeit einer solchen Veranstaltung. So hinterfragt ein Teilnehmer, ob die Tagung tatsächlich einen Einfluss haben wird. Im Blog auf der Website des Forums kann man verschiedene Stimmen zu der Tagung nachlesen. Außerdem gibt es zahlreiche Materialien, in denen man sich über die EuroMed-Region informieren kann.

Zur EuroMed-Region wurde auch ein Spiel entwickelt, welches man hier herunterladen kann. Das multimediale Spiel bietet einen Einblick in die Zusammenarbeit in der EuroMed-Region. Es ist sicher auch interessant für diejenigen, die eine Quiz-Herausforderung suchen. Bei den Fragen zu Geschichte, Politik und Kultur verschiedener EuroMed-Länder kann man unterschiedliche Schwierigkeitsstufen wählen. Sehr spannend. Nett auch, dass man zu allen Fragen ausführliche Erklärungen ansehen kann.

Fazit: Es gibt noch viel zu lernen über die EuroMed-Region. Ich werde noch eine Weile brauchen, bis ich alle Fragen richtig beantworten kann ;-)

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Islamwissenschaft schafft Islam-Wissen


Was macht die Islamwissenschaft? Es sei eine „eigenartige Wissenschaft“ sagte Gudrun Krämer als ihr 2010 der Gerda Henkel Preis verliehen wurde. Geht es um die Religion oder um die Region? Aber welche Region könnte das sein? Oder versucht diese Disziplin etwa, eine islamische Kultur oder eine islamische Politik zu erklären? Die Islamwissenschaft lässt sich nur schwer definieren. Read More…

Religiöse Toleranz – Der Islam im Oman

Nachdem es in Tübingen bereits eine Konferenz zum Islam in Oman gab, kann man nun auch in Bamberg eine Ausstellung zu der speziellen omanischen Ausprägung des Islam besuchen.

Der Islam erscheint in der aktuellen Debatte immer wieder als intolerante Religion. Die fehlende Religionsfreiheit in islamisch geprägten Ländern wird kritisiert. Die Auseinandersetzung mit der Ibadhiyah versucht dieses verzerrte Bild gerade zu rücken. Read More…

Revolutionäre Blogger?

Die Bloggerszene in der arabischen Welt gibt es seit vielen Jahren. Doch erst, als sie in die reale Welt zurückstrahlt, wird sie von deutschen Medien entdeckt.

Viele wundern sich. Woher kommt so plötzlich die Tahrir-Jugend? Blogger und Facebook-Freunde gelten als die neuen Revolutionäre. Und überall wird behauptet, der arabische Frühling sei eine „Social Media Revolution“. Als zum Jahreswechsel 2010/2011 die Revolution in Tunesien in vollem Gange war, scherte sich in Europa kaum jemand darum. Read More…